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LED Taschenlampe

Mit einer LED Taschenlampe mit „geheimnisvollem Innenleben“ begeisterten Ronald Sterr und Christian Schnauhuber 20 Kinder und Jugendliche im Rahmen des Kinderferienprogramms.

Zunächst war das Innenleben – ein Zufalls - Geräuschgenerator mit der Bezeichnung „Nerv Mich“ an der Reihe. Alle Bauteile mussten richtig in die Platine eingesteckt und anschließend verlötet werden. Wer das schon etwas Erfahrung aus einem der früheren „Technik für Kinder“ Kurse mitbrachte, konnte dabei selbst Hand anlegen.

Nach der Mittagspause in der Schulküche mit zwei großen Familienpizzen aus der Pizzeria o Vesuvio ging es an den wichtigsten Teil des Projektes: das Zusammenleimen des Gehäuses, die Bohrungen und schließlich der Einbau des kompletten Taschenlampen und Geräusche - Innenlebens einschließlich des Verlötens aller Leitungen. Hier zeigte sich, dass die kalkulierte Zeit bis zum späten Nachmittag bei vielen der jungen Techniker nicht ausreichte. Einige der Holzgehäuse bereiteten unerwartete Schwierigkeiten und bei der Fehlersuche an der Elektrik vergingen oft wertvolle Minuten. Da am späten Abend ohnehin noch eine Nachwanderung mit den fertigen Taschenlampen auf dem Programm stand, entschieden sich die Kursleiter, noch etwas länger zu bleiben. Mit der tatkräftigen Unterstützung der Jugendlichen Matthias und Michael Seyfried schaffte es schließlich Kursleiter Ronald Sterr, nahezu alle Lampen bis zur Nachtwanderung  fertig zu stellen. Und weil Sicherheit im Straßenverkehr bekanntlich über alles geht, erhielt „Schlusslicht“, Mama Waltraud Wagner zusätzlich zur Taschenlampe noch ein rotes Blinklicht. Gut beleuchtet und mit seltsamen Geräuschen startete die kleine Gruppe schließlich ihren Rundgang von Egglham nach Abshofen und wieder zurück.

Fotos: Sterr

Pizzabacken

Egglham(rs.): Pizzabacken gemeinsam mit den Experten von der Egglhamer Pizzeria o Vesuvio – das war auch in diesem Jahr der Renner im Kinderferien-programm der Gemeinde. 20 Mädchen und Buben hatten sich dafür entschieden und waren mit großer Begeisterung bei der Sache. Insgesamt waren es sogar 80 Teilnehmer, denn die stets ausgebuchte Veranstaltung fand in diesen Sommerferien bereits zum vierten Mal statt  Weil in der kleinen Küche nicht alle auf einmal Platz hatten, wurde in mehreren Durchläufen gearbeitet. Während die eine Gruppe also noch mit Teigausrollen und mit Belegen beschäftigt war, durften die anderen bereits Ihre fertig gebackenen Pizzen genießen. Alles in allem also ein sehr lehrreicher und zugleich nahrhafter Vormittag im Egglhamer Kinderferienprogramm.

Fotos: Sterr

Oldtimerfahrt

Egglham(rs.) Im Rahmen des Kinderferienprogramms der Gemeinde gingen jetzt acht Buben im Alter von 6- 14 Jahren und eine der Mütter auf große Oldtimerfahrt. Insgesamt vier Mercedes Oldtimer – darunter drei Cabrios aus den Baujahren von  1960 bis 1992 hatten sich dazu auf Einladung vom Mercedes Benz SL Club R/C 107 mit ihren Besitzern vor der Egglhamer Schule eingefunden. Ziel war das mehr als 60 Kilometer entfernte Freilichtmuseum in Massing. Dort erwartete die Besucher ein umfangreiches Programm. Wie es früher auf einem alten Bauernhof zuging, erfuhren die jungen Gäste im Rahmen einer Führung und beim Buttern mit Museumspädagogin Roswitha Klingshirn. Nach einer kleinen Stärkung im Biergarten der Museumsgaststätte mit Semmelknödeln und Soße versuchten sich die Kinder und Jugendlichen noch im Kegeln auf der alten historischen Holzbahn. Sie stellten dabei fest, dass so ein Kegelnachmittag ganz schön anstrengend und ermüdend sein kann – vor allem für den Kegelbuam: Ganz ohne elektrische Hilfe die Kegel jedes Mal neu aufstellen und die schweren Kugeln aufheben und in die Holzrinne zum Rücklauf legen – das erfordert schon einiges an Muskelkraft.   Bei herrlichem Sonnenschein ging es auf Nebenstrecken schließlich wieder zurück nach Egglham.

Fotos: Sterr

Ferientag hoch zu Ross

Amsham. Der Andrang zu einem Ferientag im Reitstall war so groß, dass der Reit- und Fahrverein Amsham gleich zwei Tage im Rahmen des Kinderferienprogramms der Gemeinde Egglham belegte. Für die insgesamt 47 Kinder aus Bad Birnbach, Amsham und Egglham wurde einiges geboten: Alfons Moser ermöglichte es den Kindern, auf seiner Kutsche mitzufahren. Jugendwartin Michaela Schick hatte sich etwas Besonderes einfallen lassen: Aus Hufeisen bastelten die Kinder Traumfänger, die sie als Andenken an den Ferientag mit nach Hause nehmen durften. Gemeinsam mit dem Vorsitzenden Wolfgang Kühn mussten sich die Kinder im Hufeisenwerfen beweisen. Knifflig wurde es auch beim Pferdequiz – nur wer sich gut mit Pferden, deren Pflege und dem Reiten auskannte, konnte hier brillieren. Der Höhepunkt aber war für alle Kinder das Reiten: Acht Pferde und Ponys wurden bereitgestellt, sodass jeder einige Runden in der Reithalle drehen konnte. Am Ende des Tages gab es dann für jedes Kind noch ein kleines Geschenk, gesponsert von der Reitwelt Johanniskirchen. „Jedes Kind bekam ein Päckchen mit Knabbersachen, Pferdeleckerlis und einem Schlüsselanhäner“, sagt Jugendwartin Michaela Schick. So konnten die Kinder ihre Ferientage im Reitstall zufrieden, geschafft und mit einigen Andenken in der Tasche beenden.

Wir basteln Straßenfarben

„Damit Egglham in neuer Farbe erstrahlen kann“, zeigte Apothekerin Traudl Riemer in der Stephan Apotheke an drei Tagen in jeweils vier Kursen den kleinen Interessenten, wie man mit einfachen Mitteln und natürlich ungiftigen Stoffen Farmen herstellen kann, die dann auf der Straße zur Herstellung kleiner oder auch größerer Kunstwerke dienen können. Im Hof hinter der Apotheke konnten die Kinder dann das Ergebnis ihrer Arbeit ausprobieren, indem sie verschiedene Spiele, wie zum Beispiel eine bunte Zielscheibe oder das Hüpfspiel „Himmel und Hölle“ auf den Boden aufmalen durften. Anschließend wurden diese kleinen Kunstwerke dann auch gespielt und die Ergebnisse durch Assistentin Sophia aufgenommen und ausgewertet. Die Sieger erhielten als Belohnung dann vorher selbst gemachte Schokozapfen. Vielleicht wird ja in nächster Zeit der Vorplatz vor dem Rathaus einmal in bunten Farben erstrahlen und durch fantasievolle Bilder verschönt werden? Immerhin haben 50 Kinder das nötige Handwerk erlernt.

Text:     Hans Stickel (hs)
Fotos:   Stickel

Mountainbike-Tour rund um Egglham

Man kann auch die eigene Gemeinde mal mit dem Mountainbike erkunden, dachte sich der FC Egglham. Bei herrlichem Biker-Wetter trafen sich etwa zwei Dutzend Radler an der Sportanlage Egglham. Vor der Tour stand aber eine ausführliche Belehrung der Teilnehmer durch Hans Hageneder zum ordnungsgemäßen Verhalten im Straßenverkehr (StVO). Auf öffentlichen Straßen also nicht nebeneinander fahren, Helmpflicht einhalten oder auch unbedingt Zeichen beim Abbiegen geben. Warnwesten wurden ausgegeben für den ersten und den letzten Radler. Auf etwa halber Strecke von ca. 22 Kilometern war eine Jausenstation eingerichtet, die bei den Temperaturen auch dringend nötig war. Verschwitzt, aber trotzdem fröhlich kamen alle Teilnehmer gesund und wohlbehalten wieder am Startpunkt an.

Text:    Hans Stickel (hs)

Fotos:  Stickel

Wanderung mit Überraschungen

Beinahe 60 Kinder in Begleitung vieler Eltern machten sich auf den Weg, um in und um Egglham „Schätze“ zu suchen. Der Obst- und Gartenbauverein mit Christine Straßer und Sigi Schick an der Spitze führten die Kinder in mehreren Gruppen – begleitet von Eltern – von der Grundschule in Egglham über verschlungene Wege nach Wampendobl. Auf diesem Weg waren verschiedene Aufgaben zu erfüllen: So sollten aus Blättern, Zweigen oder auch Gräsern „Mandala“ gebastelt werden. Es wurde auch erklärt, wie man mit einem Grashalm pfeifen kann, oder welche essbaren Früchte man auf dem Weg zu sehen bekommt. Auch einen Blumenstrauß sollten die Kinder binden, wobei es nicht um die Blumen, sondern einfach um ein schönes Gebinde gehen sollte. In Wampendobl war dann eine Brotzeit, Zeit für Spiele, ein Lagerfeuer und Freizeit angesagt. Leider hat das Wetter nicht mitgespielt und das Lagerfeuer verregnet. Dafür konnten sich die Kinder daran erfreuen, den Rückweg mit einem Feuerwehrauto trockenen Fußes anzutreten.

Text:     Hans Stickel (hs)
Foto:     Stickel

Ein Tag bei der Feuerwehr

Die Freiwillige Feuerwehr Martinstödling hat auch dieses Jahr wieder um Nachwuchs geworben, indem sie der Jugend die Gelegenheit bot, sich mit den Aufgaben eines Feuerwehrmannes/einer Feuerwehrfrau vertraut zu machen. Bei brütender Hitze fanden sich im Feuerwehrhaus in Martinstödling etwa 30 Kinder zusammen, um unter kundiger Anleitung von Georg Aigner und seinen schwitzenden Kameradinnen und Kameraden einige lustige Unterweisungen zu erleben. Besonders beliebt war die Arbeit an der Handspritze, um ein „brennendes“ Haus zu löschen, ebenso der Transport von Löschwasser. Trotz der Hitze fuhren die Kinder aber auch auf natürlich roten Bobbycars einen schwierigen Parcours in Feuerwehrgeschwindigkeit ab. Als Belohnung gab es nicht nur eine Fahrt mit einem echten Feuerwehrauto, sondern auch eine Brotzeit vom Grill.

Text:     Hans Stickel (hs) / Fotos:              Stickel

Verlängerter Badespaß

Im Rahmen des Ferienprogrammes der Wasserwacht Amsham durften die Kinder einen verlängerten Badespaß genießen. Die rund 40 Kinder konnten von 20.00 bis 22.00 Uhr das Freibad Amsham unter der Aufsicht der Wasserwachtler für sich haben und zum Spielen, Schwimmen, Spaß haben, nutzen.

Die Wasserwacht versorgte die Kinder mit Grillspezialitäten und Getränken. Das gute Sommerwetter trug auch noch zum guten Gelingen der Veranstaltung bei. Der Abend war ein schöner Erfolg und die Teilnehmer wünschen sich eine Wiederholung im kommenden Jahr.

Nacht am Lagerfeuer

Lagerfeuer ist seit urdenklichen Zeiten etwas, wo man sich mehr oder weniger still der Magie der Flammen hingibt, in Gedanken versinken kann, oder wie die Wandervögel oder Pfadfinder ihre Lieder singen. In Amsham haben etwa 40 Buben und Mädchen diesen Zauber erleben können. Auf dem Sportplatz wurde ein beachtliches Zeltlager errichtet, wo die Kinder und Jugendlichen die Nacht verbringen konnten. Zuvor stand jedoch ein Marsch durch die Natur an, angeführt von der FFW Amsham, wie sich das für Wanderfreunde gehört. Danach und nach Einbruch der Dunkelheit wurde dann vor dem Bürgerhaus in Egglham das Lagerfeuer entzündet – bewacht von der Feuerwehr. Bei Grillwürschtl und Getränken konnten sich die Kinder dann noch vor der „Einkehr“ in ihren Schlafsack und in ihr Zelt stärken.

Text:     Hans Stickel (hs)
Fotos:   Stickel