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Jugendbürgerversammlung mit Filmabend

Kurz vor Beginn des neuen Schuljahres haben die Jugendbeauftragten der Gemeinde Egglham – Andrea Böhm und Martin Nagl – wieder einmal zu einer Jugendbürgerversammlung in die Grundschule eingeladen. Für die über 20  Teilnehmer zwischen 8 und 15 Jahren war ein Einblick in die Arbeit des Gemeinderates geboten, der interessante Fragen und Diskussionen, aber auch manche Lacher auslöste. So zum Beispiel die Frage von Martin Nagl: „Was ist eigentlich Demokratie?“ Spontane Antwort: „Wir dürfen den Bundeskanzler wählen“. Na gut, noch nicht in diesem Alter, aber immerhin richtig erkannt. Eine andere Frage von Martin Nagl erhielt aus dem jungen Publikum heftige Resonanz: „Was wünscht ihr euch für Egglham?“. Antwort: „Eine Dönerbude!“. Der Hinweis von Nagl, das gehe nur, wenn ein Betreiber davon leben könne, wurde einfach mit dem Argument weggewischt: „ Mir alle wollen Döner, und des wird scho reichen“. Gewünscht wurde auch ein Sprungturm im Freibad. Das wird aber wohl an der zu geringen Wassertiefe scheitern, da ein 10-Meter-Turm da nicht realisierbar ist, so Nagl. Interessant war auch die anschließende Diskussion über das, was die Jugendbeauftragten im Rahmen ihrer Gemeinderatstätigkeit für Aufgaben wahrnehmen, und was Helena Günther mit ihrer Jugendgruppe den Jungbürgern anbietet. Der anschließende Film „Willkommen bei den Hartmanns“, der sich mit der Aufnahme eines Flüchtlings aus Nigeria in einer Münchner Familie befasst, fand wenig Resonanz. Offensichtlich ist dieses Thema in Egglham/Amsham kein Problemthema, das in der Gemeinde von besonderer Bedeutung ist. Die insgesamt wirklich beendruckende und spannende Diskussion mit den Jugendbürgern wurde abgerundet durch die Zahlen, die Andrea Böhm und Martin Nagl abschließend für ihre Arbeit vorlegen konnten: so waren an insgesamt 22 Tagen Veranstaltungen zu 19 Themenbereichen für die Ferienkinder spannende Nachmittage angeboten worden. Immerhin 428 Anmeldungen wurden bei der Gemeindeverwaltung eingereicht – deutlich mehr, als in den Jahren zuvor. Das Kinderferienprogramm in der Gemeinde findet also wirklich den Zuspruch, den es verdient. Auch Bürgermeister Hermann Etzel würdigte in der jüngsten Gemeinderatssitzung nicht nur die Arbeit der beiden Jugendbeauftragten, sondern dankte ausdrücklich auch den Vereinen, Verbänden und den privaten Mitwirkenden für ihr Engagement und ihren Einsatz.

 

Text:   Hans Stickel (hs) / Fotos:  Stickel

 

Ferientag im Reitstall

Amsham. Im Rahmen des Kinderferienprogramms der Gemeinde Egglham gestaltete auch der Reit- und Fahrverein Amsham einen spannenden Tag. 39 Kinder aus der Gemeinde und aus Bad Birnbach kamen zusammen, um einen Tag mit den Pferden zu verbringen.

Los ging es mit der Pferdepflege. „Reiten ist mehr, als sich nur aufs Pferd zu setzen“, erklärte Michaela Schick, Jugendwartin und Organisatorin des Ferienprogramms, den Kindern. Also machten sich alle an die Arbeit um die Pferde und Ponys zu putzen und die Boxen sauberzumachen. Zum Reiten standen vier Pferde, darunter auch die zwei Vereinspferde, zur Verfügung. In der Reithalle versuchten dann alle, den Parcours aus Stangen, Slalom und kleinen Hindernissen zu meistern.

Auch im Flechten eines Führstricks übten sich die Kinder. Am Ende schaffte jeder die knifflige Aufgabe und konnte einen Strick mit nach Hause nehmen. Ein Höhepunkt des Nachmittags war der Besuch von Alfons Moser. Dieser brachte seinen siebenmonatigen Hengst Benito mit, stellte ihn den Kindern vor und beantwortete alle Fragen zur Aufzucht und geplanten Zukunft des Jungpferdes.

Nach diesem aufregenden Nachmittag freuten sich die Kinder über eine zünftige Brotzeit. Außerdem gab es für jeden ein Geschenkpäckchen, das von der Reitwelt Johanniskirchen gesponsert wurde.

 

Text/Bild: Annalena Plattner

 

Kinderferienprogramm – Technik für Kinder

Ronald Sterr, seines Zeichens nicht nur Gemeinderat, sondern auch im elektronischen Metier und als Old-Timer-Fan bekannt, hat diesmal ein ganzes Programm für die Ferienkinder zusammen gestellt. So hat er mit 16 Kindern Säbelzahntiger gebaut. Die Zusammensetzung der Holzmodelle aus Bausätzen, die natürlich dann auch elektrisch betrieben laufen können mussten, stellte erhebliche Anforderungen an die handwerklichen Fertigkeiten und die Feinmotorik der Kinder, was – wie Sterr sagt – ja auch Sinn einer solchen Veranstaltung sein muss. Ihm liege es daran, den Kindern genau solche Aufgaben zu stellen um ihnen ihre Fähigkeiten deutlich zu machen. Ergebnis waren wohl erstmals in Egglham 16 voll funktionsfähige Säbelzahntiger, die im Hof der Grundschule dann sehr zur Freude der Kinder auch noch ein Rennen veranstalteten. Ein ähnliches Projekt – wenn auch mehr aus dem elektronischen Bereich – war dann auch der Bau eines „blinkenden ELD-Herzens“. 20 Kinder löteten und bastelten mit großer Sorgfalt, um diese Herzchen stolz heim zu bringen. Natürlich auch Technik, aber etwas größer war dann auch noch der „Tag mit dem Oldtimer“, den Ronald Sterr dann mit 14 Kindern als Mitglied des Mercedes-Benz R/C 107 SL Clubs veranstaltete. Neben vielen Informationen über die „Alterchen“ – blitzblank geputzt natürlich – startete der Konvoi dann in Richtung Pfarrkirchen, angeführt von einem historischen Feuerwehrfahrzeug. Dort wurde die Pralinenfabrikation Friedrich besucht, selbstverständlich nicht nur zur Besichtigung, sondern auch, um die schmackhaften Pralinen ausgiebig zu verkosten.

Text:   Hans Stickel (hs) / Fotos:  Stickel

Kinderferienprogramm – Beste Kramellbonbons der Welt

Wie auch in den letzten Jahren hat sich die Apothekerin der Stephans-Apotheke in Egglham , Traudl Riemer, eine ganz leckere Besonderheit für die Ferienkinder ausgedacht: Wir machen gemeinsam die besten Karamellbonbons der Welt. An drei Nachmittagen und dabei jeweils vier Kursen köchelten unter ihrer Anleitung an die 60 Kinder nach genauem Rezept die Karamellbonbons, rührten Zucker mit Milch und schnipselten mit großem Ergeiz und Nüsse klitzeklein um das alles dann in Form zu gießen und kalt zu stellen. Das Rezept kann man selbstverständlich bei der Apotheke erhalten, falls Eltern oder Geschwister noch Nachschlag selber machen wollen.

Text:   Hans Stickel (hs) / Foto:    Stickel

Kinder lernen Kräuter kennen

Amsham. Beim Kinderferienprogramm des Amshamer Trachtenvereins stand Kräuterbuschenbinden auf dem Programm. Den 16 Kindern wurde zuerst der Brauch der Kräuterweihe näher erläutert: Claudia Berthold vom Trachtenverein erklärte ihnen, dass der Buschen je nach Überlieferung eine bestimmte Zahl an Kräutern wie Johanniskraut, Spitzwegerich und Wermut enthalten solle. Zurück gehe der Brauch vermutlich auf die Überlieferung des Kirchenvaters Johannes von Damaskus, der bei der Öffnung des Grabes Mariens einen Duft von Kräutern vernommen haben solle. Die Kräuter sollen eine heilende Wirkung haben, das Haus vor Blitz- und Donnerwetter beschützen und das Eheglück erhalten.

Die Kinder sollten die Kräuter jedoch nicht nur binden, sondern auch geschmacklich kennenlernen: An diesem Tag gab es nur Tee und Säfte.

Die Kräuter wurden an Mariä Himmelfahrt in der Amshamer Pfarrkirche geweiht und anschließend gegen eine Spende verkauft.

Text: / Foto: Annalena Plattner

Kinder üben sich auf dem Tennisplatz

Amsham. Im Rahmen des Kinderferienprogramms der Gemeinde Egglham hat auch der Amshamer Tennisverein einen Tag gestaltet. 28 Kinder im Alter von sechs bis elf Jahren lernten den Umgang mit dem Schläger kennen und probierten sich im Tennissport aus. Als Trainer stellten sich Stefanie Baumgartner und Johannes Lindlbauer zur Verfügung. Zum Abschluss des anstrengenden Tages spendierte der Tennisverein für alle eine Brotzeit.

Text: / Fotos: Annalena Plattner

Kinderferienprogramm – Obst- und Gartenbauverein

Mehr als 60 Kinder und Mütter folgten der Einladung des Obst- und Gartenbauvereins (OGV) und der Vorsitzenden Christine Straßer in das Bürgerhaus in Amsham (alte Schule), um sich ein tolles Kasperletheater anzusehen. Der Kasperle und die Blumenfee kämpften gegen den bösen Zauberer, wobei alle Kinder mit ganzem Herzen natürlich auf Seiten  der Guten und gegen den bösen Zauberer waren. So konnte der Kasperle auf seine Frage „Habt Ihr auch den Zauberspruch gegen den bösen Zauberer gehört“ mit einem vielstimmigen „Jaaaaaaaaaaaaaaaaa“ aus dem Publikum rechnen und natürlich am Ende alles zum Guten wenden, wie es sich in einem solchen Kasperltheater gehört. Anschließend gab es auf Einladung des OGV dann auch noch eine kleine Brotzeit.

Text:   Hans Stickel (hs) / Fotos: Stickel

Kinderferienprogramm 2017 – Ein Tag bei der Feuerwehr

Bei brütender Hitze haben 31 Kinder am Kinderferienprogramm der FFW Martinstödling teilgenommen. Sepp Mauler erklärte im Ton eines Kommandanten zunächst, was die kleinen, möglicherweise künftigen Feuerwehrler erwarten könnte. Er und seine Helferinnen und Helfer hatten sich einen Parcours aus sechs Stationen ausgedacht, der zu bewältigen war, wobei Station 1 noch ohne Anstrengung bewältigt werden konnte: einen Kurzfilm im Vereinshaus, bei dem gezeigt wurde, was die Feuerwehr eigentlich ist, wofür sie nötig ist, was sie kann, wann sie eingesetzt wird und wie sie für ihre Aufgaben gerüstet ist. Danach kamen einzelne Aufgaben für die Kinder, die mal mehr, mal weniger spannendend waren. Besonders war dabei das Löschen eines „brennenden Hauses“, wobei mit einer richtigen Spritze aus einem richtigen Feuerwehrschlauch genau ein Trichter getroffen werden musste, um so einen Behälter zu füllen, der dann bei weiteren Aufgaben benötigt wurde. Am Ende der Aufgaben, die trotz der extremen Temperaturen mit Feuereifer bewältigt wurden, konnten die Kinder mit dem Feuerwehrauto dann eine kleine Fahrt durch die Gemeinde mitmachen, wobei natürlich immer alle vorne neben dem Fahrer sitzen wollten. Abschließend gab es nicht nur eine Einweisung in das, was in einem Feuerwehrauto alles an Technik drin sein muss, wozu es nötig ist, sondern dann auch noch Leckeres vom Grill, den die Jugendfeuerwehr gekonnt und schmackhaft „befeuerte“.

Text:   Hans Stickel (hs) / Fotos: Stickel